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Hubert-Houben-Kampfbahn: Ein Funken Hoffnung – aber der Weg ist noch lang17738155941953534783624467153949

Es ist einfach nur frustrierend. Wir als Verein KTSV Preussen 1855 geben jeden Tag alles für unseren Sport, für unsere Mitglieder, für die Kinder und Jugendlichen – und stehen trotzdem seit Monaten vor verschlossenen Türen. Duschen und Umkleiden dürfen seit der Sperrung der maroden Tribüne nicht mehr genutzt werden. Zudem wird die Umwandlung vom Aschen- in einen Kunstrasenplatz immer wieder verschoben. Jetzt soll die Maßnahme im Sommer 2027 abgeschlossen sein. Sämtliche Fußballmannschaften spielen auf Anlagen befreundeter Vereine.

Unsere Ehrenamtlichen investieren ihre Freizeit, unsere Spieler halten dem Verein die Treue - trotz dieser schwierigen Bedingungen. Das verdient Unterstützung, keine Hängepartie.

Vor diesem Hintergrund hat unser Präsident, Herr Andre Soer, den Oberbürgermeister, die politischen Fraktionen sowie die örtliche Presse um Unterstützung gebeten. In der Folge hat der Verein den direkten Austausch mit Vertretern des Stadtsportbundes (SSB) sowie der Sportverwaltung vor Ort gesucht. In diesem Gespräch hat die Verwaltung die Hintergründe der aktuellen Situation transparent erläutert und die zugrunde liegenden Abläufe nachvollziehbar dargestellt.

Dabei führte die Verwaltung aus, dass sie an verbindliche städtische Verfahrensregularien gebunden ist, die eine sorgfältige Planung und ordnungsgemäße Vergabe gewährleisten. In diesem Zusammenhang beauftragt die Stadtverwaltung den Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) mit der Umsetzung der Maßnahme, welcher anschließend die erforderlichen Planungsleistungen ausschreibt. Auf diese Ausschreibung bewerben sich verschiedene Planungsbüros; nach erfolgter Zuschlagserteilung übernimmt das ausgewählte Büro die weiteren Planungsleistungen. Nach deren Abschluss werden die einzelnen Bauleistungen ausgeschrieben und vergeben.

Die Stadtverwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich bei den zuvor transparent dargestellten Zeitplänen zur Sanierung des Ascheplatzes nicht um verbindliche Bauzeitenpläne, sondern um Rahmenterminpläne handelt. Es entspricht dem üblichen Verlauf, dass solche Rahmenterminpläne im Zuge des Planungsprozesses – etwa aufgrund von Untersuchungsergebnissen, Kapazitätsgrenzen oder Abhängigkeiten von weiteren Dienstleistern – angepasst werden.

Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass die Sanierungsmaßnahme im Sommer 2026 beginnen wird. Die Fertigstellung des Kunstrasenplatzes einschließlich der Nebenflächen sowie der Dusch- und Toilettencontainer ist derzeit für den Sommer 2027 vorgesehen. Die Verwaltung wird den Verein proaktiv informieren, sobald sich hierzu Änderungen oder Anpassungen ergeben.

Die Stadtverwaltung ist sich der gegenwärtig unbefriedigenden Situation infolge der Sperrung der Tribüne und der damit eingeschränkten Nutzung der Dusch- und Toilettenanlagen bewusst und nimmt die Anliegen des Vereins sehr ernst. Vor diesem Hintergrund werden derzeit verwaltungsintern verschiedene Optionen für eine kurzfristige Übergangslösung geprüft. Der Verein bringt sich hierbei mit eigenen Umsetzungsvorschlägen konstruktiv ein, die aktuell ebenfalls bewertet werden. Mögliche Ansätze umfassen beispielsweise den Einsatz mobiler Toiletten- und Umkleidecontainer oder die Nutzung der Dusch- und Umkleideräume des benachbarten SVK. Zu diesen Fragestellungen ist zeitnah ein weiterer Abstimmungstermin zwischen Verwaltung und Verein vorgesehen, um die Optionen gemeinsam zu erörtern und abzustimmen.

Für die Tribüne werden derzeit Untersuchungen durchgeführt, die klären sollen, ob eine Sanierung möglich ist oder gegebenenfalls ein Neubau erforderlich wird. Auch in diesem Zusammenhang steht die Verwaltung in engem Austausch mit dem Verein und wird diesen umgehend informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Nach vielen Gesprächen ist ein wenig Bewegung in die Sanierung unserer Hubert-Houben-Anlage gekommen. Am Ziel sind wir noch nicht. Aber versprochen: wir bleiben dran!

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