1.Halbjahr 2007 - B-Jugend Nachrichten |
| 29.04.2007 Spielbericht |
| 29.04.2007 Meisterschaftsspiel
VfB Solingen - KTSV Preussen 3:1 (6:2)
Schock in der Morgenstunde! Bereits vor der Partie der „Kellerkinder“ der Liga, verletzte sich Thorsten, unser Stammtorhüter beim Aufwärmtraining. Außerdem fehlten einige Stammspieler, sodass die Partie für die Rothosen unter keinem guten Stern stand, obwohl Alex Thorsten wieder einmal würdig vertrat. Nach einer knappen viertel Stunde gelang den Solingern nach einem Alleingang über rechts das 1:0 gegen die gut mitspielende junge Elf der Preussen, bei der es allein an der Chancenverwertung haperte. Die Solinger waren da effektiver und nach einer knappen halben Stunde stand es 2:0. Hoffnung keimte auf, als Enes sich in der 32. Minute über rechts durchsetzte und aufs Tor flankte. Die verunglückte Ballabwehr machte sich der gerade erst eingewechselte Artur zunutze und verkürzte auf 2:1. Super Einstand Artur! Bereits im Gegenzug ließen die Rothosen aber den nächsten Solinger Treffer zum 3:1 zu. Auf den Rängen machte sich Verzweiflung breit … das konnte doch alles nicht wahr sein! Nach einem Beruhigungstee auf der schönen Solinger Anlage ging’s dann weiter zur zweiten Halbzeit. Preussen spielte weiterhin beherzt auf und erhielt nach einer Notbremse der Solinger im Strafraum, in der 65. Minute, einen Elfmeter. Das war die Chance wieder heran zu kommen … vergeben! Entsetzen auf den Rängen …ein kurzer Moment der Lähmung strich durch unsere Mannschaft. Den nutzten die Solinger zum 4:1 in der 67. Minute. Unsere Jungs gaben sich aber zu keinem Moment der Partie geschlagen. Es wurde weiter gefightet und Niklas verdiente sich so, nach Meinung der mitgereisten Fans, den Titel „bester Preussen –Spieler“ auf dem Platz. Die Mühe wurde belohnt: Giulio, der in der zweiten Hälfte endlich wieder mal auf „seine“ Position vorrücken durfte, hatte sich von seinem zuvor vergeigten Elfer erholt, sich über rechts durchgesetzt und mit einer Maßflanke Steffen bedient. Der scheiterte beim Abschluss zunächst am gegnerischen Spieler, der die Pille noch von der Torlinie kratzen wollte. Steffen war aber nachgerückt und spitzelte das Leder in der 73. Minute ins Tor. 4:2. Sauber Steffen! Wem allerdings einmal die Kacke am Stiefel klebt … Solinger Angriff in der 77. Minute, verunglückte Kopfballabwehr, Eigentor … Scheiße! Die Solinger, denen an diesem Tag alles gelang, bauten dann zwei Minuten später noch zum 6:2 Endstand aus. Es spielten: Alex, Dennis, Enes, Giulio, Jan, Max, Niklas, Philipp, Steffen, Tim C., Tim S., Artur (32.), André, Marco, Saman (zur 2. Halbzeit). Fazit: Beide Tore der Preussen fielen durch junge Spieler. Der Einsatz, den besonders sie brachten, lässt für die kommende Saison hoffen. Da ich (Werner WIes) beim letzten Spiel am 13.05., nicht dabei sein werde, wünsche ich der B-Jugend und ihrem Trainergespann auf diesem Wege alles erdenklich Gute und viel Erfolg für die neue Saison. Ich drücke euch die Daumen für einen ordentlichen Saisonabschluss beim 1.FC Mönchengladbach, verabschiede mich aus der Spielberichterstattung einer turbulenten Saison und danke für eure Aufmerksamkeit.
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| 25.04.2007 Spielbericht |
| 25.04.2007 Meisterschaftsspiel
KTSV Preussen – SC Bayer 05 Uerdingen 0:1 (0:0)
In einem farblosen Spiel mit kaum zählbaren Höhepunkten trennten sich der KTSV und Bayer mit einem 0:1. In der 58. Minute wurde der Gegner an der Grundlinie nicht konsequent genug attackiert und konnte den Siegtreffer erzielen. Es spielten: Alex, Dennis, Jan, Lukas, Mahmut, Philipp, Saman, Shafak, Steffen, Tim C., Thorsten, Enes (zu Beginn der 2. Halbzeit), Niklas (48.), Marco und Yasin (56.).
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| 22.04.2007 Spielbericht |
| 22.04.2007 Meisterschaftsspiel
KTSV Preussen – Tuspo Richrath 1:6 (1:2)
Es war das letzte Aufbäumen vor dem nun auch rechnerisch nicht mehr zu vereitelnden Abstieg … das Aufeinandertreffen der beiden Tabellen zweiten … Richrath Zweiter von oben und der KTSV Zweiter von unten. Und in der ersten Hälfte gelang immerhin das Ergebnis aus dem Hinspiel, gegen eine Richrather Mannschaft, die einige Schwächen in der Abwehr mit ihren schnellen und schlagkräftigen Stürmern kompensierte. Nach 15 Minuten verwandelte Richrath souverän nach langem Ball in die Spitze zum 0:1. In der 30. Minute folgte das 0:2 nach einem über rechts vorgetragenen Angriff, aus spitzem Winkel. Zu diesem Zeitpunkt hielten unsere Jungs noch recht gut mit, waren aber besonders im Spielaufbau und im Abschluss zu schwach. Dennoch sorgte Enes, mit seiner ersten Aktion nach seiner Einwechslung, in der 39. Minute für einen Moment des Aufatmens: langer Ball auf Dennis, der legte im Sechzehner halbrechts auf Enes ab, der sicher verwandelte. Schönes Tor! 1:2 Halbzeitstand. Gutes Näschen gehabt, Trainer! Leider konnte Richrath bereits zwei Minuten nach Wieder Anpfiff von einem verstolperten Ball in der Abwehr profitieren und auf 1:3 ausbauen. Den Preussen blieb nun keine andere Wahl mehr, als hinten auf zu machen. Das nutzten die Richrather mit ihren läuferisch überlegenen Stürmern knallhart aus … langer Ball auf die 9 oder die 11 … Konterlauf … Tor … so ging es bis zum 1:6 in der 80. Minute. Besonders gegen den Neuner war kein Kraut gewachsen. Nach dem 1:4 in der 48. Minute erhielten einige junge Spieler der Rothosen Gelegenheit Niederrheinligaluft zu schnuppern; Erfahrungen, von denen sie in der nächsten Saison profitieren werden. Zugute zu halten ist den Rothosen, dass sie sich nicht aufgaben und zu jeder Zeit versuchten Richrath zu bedrängen. Es spielten: Dennis, Giulio, Jan, Lukas, Saman, Shafak, Steffen, Thorsten, Tim C., Tim S., Yasin, sowie als Auswechselspieler Enes (38.), Mahmut (51.), Max (59.), Maurice (67.) Fazit: Mit dem sicheren Abstieg vor Augen könnt ihr nun die letzten Spiele befreit angehen und die Saison sauber abschließen. Für die, die ihr Glück bei einem anderen Verein suchen wollen, bleibt ausreichend Zeit darüber nachzudenken, ob ein Wechsel Sinn macht, oder man nicht mit dem KTSV einen Neuanfang wagt und auf den „Wind of Change“ setzt, der unseren Traditionsverein derzeit durchpflügt.
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| 25.03.2007 Spielbericht |
| 25.03.2007 Meisterschaftsspiel
VfB 03 Hilden - KTSV Preussen 2:2 (1:2)
The sun was high, the Stimmung was jot, wir war’n dabei, alles im Lot. Bereits nach 5 Minuten zeigten die Rothosen den Hildenern, wer in diesem Spiel die Hosen anhaben sollte. Steffen brachte sich auf Höhe der Torlinie aussichtsreich in Position, die Pille streichelte kurz sein Köpfchen … drin … Abpfiff! … och neeeh, Schiri, kann doch nich sein, das war weder Abseits noch hatte Steffen den Torwart bedrängt! Und das sollte nicht seine einzige zweifelhafte Entscheidung bleiben. Doch erst einmal verwandelte Alex in der 19. Minute einen Freistoß per Kopfball zum 0:1 … der hatte auch schon im letzten Spiel nach einer Standardsituation getroffen … und das kannst du ruhig auch im nächsten wieder bringen, Alex … Kopfballungeheuer! Nur 2 Minuten später Tim S. den Torwart alt aussehen. Nach dessen verunglückter Ballkontrolle war er im richtigen Moment zur Stelle und lochte eiskalt ein. 0:2! Die Preussen überzeugten vor allem in der ersten Hälfte durch schnelles, genaues Zuspiel im Mittelfeld und eine solide Abwehrleistung (sehr gutes Stellungsspiel). Sie waren eindeutig die Spiel bestimmende Mannschaft. Sie standen kompakt, ließen den Gegner immer wieder ins Abseits laufen und sie hatten in der 30. Minute sogar das 3:0 auf dem Stiefel. Nach schönem Kombinationsspiel im Mittelfeld, kam der öffnende Pass auf Shafak, der rechts außen freie Bahn aufs gegnerische Tor hatte … Abpfiff … Abseits … die wohl krasseste Fehlentscheidung des Spiels. So kann ein Schiri ein Spiel entscheiden. Schade, dass in der zweithöchsten Liga keine Mittel für Linienrichter zur Verfügung stehen. In der 32. Minute tauchte Steffen alleine vor dem Torwart auf, schlenzte das Leder an ihm vorbei und traf! … den Pfosten. Mensch , Kollege Glück, dem Jungen ist jetzt aber endlich mal ein Tor zu gönnen! Das Glück war indessen dem VfB holt, dem die letzte Spielminute der ersten Halbzeit einen Elfer bescherte. Drin! 1:2 der Halbzeitstand. Die zweite Halbzeit verlief wegen der druckvoll aufspielenden Hildener spannungsgeladen und kampfbetont und die Preussenordnung wurde auf eine harte Probe gestellt. In der 59. Minute gelang dem VFB schließlich das Tor zum Ausgleich. Hoch anzurechnen ist unseren Jungs, dass sie sich wieder fingen, sich nicht hinten rein drängen ließen und weiter den Weg nach vorne suchten. Die Auswechselspieler setzten diesen Kurs nahtlos fort. Hilden kam nicht mehr zum Zug. Leider reichte es aber bei den Rothosen auch nicht zum Siegtreffer, was ihre hervorragende Leistung nicht schmälert. Es spielten: Alex, Enes, Giulio, Lukas, Philipp, Shafak, Steffen, Thorsten, Tim C., Tim P., Tim S. sowie als Auswechselspieler Mahmut (46.), Saman (55.), Yasim (61.), Max (75.) Fazit: Heute war vor allem der Tag der Jungs, die schon sehr lange und ohne zu murren die Reservebank drücken. Ihr habt eine saubere Vorstellung geboten und mehr verdient. Holt’ s euch in der nächsten Partie gegen Richrath!
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| 18.03.2007 Spielbericht |
| 18.03.2007 Meisterschaftsspiel
KTSV Preussen – DJK Sportfreunde Hehn 2:3 (1:2)
Anpfiff! … kurz die Kaffeetasse weggestellt … 0:1! … das wahrscheinlich schnellste Tor der Liga fiel leider gegen uns. Nach dem Anstoß kam gleich der erste Ball zum gegnerischen Stürmer durch. Der spielte unseren Torwart aus und versenkte das Leder. In der 17. Minute gab Mahmut, nach klasse Zuspiel aus dem Mittelfeld, aus spitzem Winkel die Antwort 1:1. Sollte der kalte Wind im Stadion der Mannschaft wieder Leben eingehaucht haben?! Und tatsächlich hatten die Preussen in der ersten Hälfte die größeren Spielanteile und die besseren Torchancen. Besonders Steffen stellte eine Bereicherung des Angriffs dar und erspielte sich einige Chancen, die nur noch der gute gegnerische Torhüter vereiteln konnte. Mit etwas mehr Spielpraxis hätte er sicher das ein oder andere Ding versenkt. Dennoch: Respekt! Allerdings machten die Hehner mehr aus weniger Möglichkeiten und schossen in der 31. Minute zum 1:2 ein. In der 37. Minute gelang den Rothosen dann beinahe noch der Treffer zum Ausgleich. Der Ball wurde allerdings gekonnt vom Gegenspieler „Pfütze im Torraum“ abgefangen und sanft am Tor vorbeigeleitet … Schei…! T’schuldigung, aber das war wirklich zum Haare raufen. Mit dem 1:2 ging es in die Halbzeit. Auch in der zweiten Halbzeit erlebten die Zuschauer engagiert kämpfende Preussen, die dann aber, bedauerlicherweise, durch einen verunglückten Rückpass und mit dem folgenden Tor der Hehner in der 48. Minute zum 1:3, noch weiter in Rückstand gerieten. Die bei den Rothosen vorgenommenen Auswechselungen brachten zwar die Ordnung zunächst ein wenig durcheinander, allerdings wurde die Moral hoch gehalten, weiter gekämpft und die im Rückzug begriffene Hehner Truppe stark bedrängt. Leider reichte es aber nur zum 2:3. Alex, der in der zweiten Hälfte eingewechselt worden war, hatte den Ball in der 80. Minute, nach einer von links getretenen Ecke, mit dem Fuß eingeschoben und damit für die letzte markante Aktion des Spiels gesorgt. Fazit: Jungs, es war nicht euer schönstes Spiel, aber eines, das gezeigt hat, dass ihr noch Fußball spielen wollt. Weiter so!
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| 14.03.2007 Spielbericht |
| 14.03.2007 Meisterschaftsspiel
SC 1911 Kapellen Erft - KTSV Preussen 6:0 (2:0)
Heute ging’s zum SC Kapellen, ins schöne Grevenbroich, ihr wisst schon … Grevenbroicher Tagesblatt … Chefredakteur Horst Schlemmer … „’schabb Rücken“, der asthmatisch angehauchte Niederrheiner… … was das jetzt mit dem Spiel zu tun hat? Nichts. Aber mit unserer Mannschaft! Die hatte nämlich auch „Rücken“ … und auch „Kopf“ … bzw. keinen. Ihr versteht mich nicht? Macht nichts, ich hab das Spiel auch nicht verstanden. Ihr müsst mir mal helfen, ich sehe nämlich nicht mehr so gut: War das der Jahrgang 1990/91 oder 1909/19, der da … ich glaub’ Rasenhalma oder so was … geschoben hat. Tut mir leid, liebe Leserinnen und Leser, aber mehr fällt mir zu dieser ernüchternden Partie nicht ein. Und noch etwas tut mir leid: die wenigen Spieler, die sich bei jedem Spiel den Arsch aufreißen. Ich möchte noch kurz einem Spieler antworten, der fragte: „Wie ist diese Mannschaft noch zu retten?!“ Sehr einfach: nehmt euch alle ein Beispiel an den wenigen Spielern unter euch, die an jedem Spieltag, egal unter welchen Bedingungen engagierten Fußball spielen! Fazit: A propos „Kapellen“: meine Frau und ich haben beschlossen vor jedem Spiel in der Kapelle des Altenheim St. Josef, wo sich die italienische Gemeinde Sonntags zur Messe trifft, eine Kerze anzuzünden … jetzt hilft nämlich nur noch beten. Unsere türkischen Freunde bitten ich inständig in ihren Moscheen ähnliches zu unternehmen. Das ist mein voller Ernst!
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| 04.03.2007 Spielbericht |
| 04.03.2007 Meisterschaftsspiel
Borussia Mönchengladbach 2 - KTSV Preussen 10:0 (5:0) Vor der beeindruckenden Kulisse des Gladbacher Nordparks fand am Sonntag das bislang denkwürdigste Spiel der Rothosen, diesmal gegen die B2 der Borussen statt. Bei der Ankunft begrüßten uns die Ordner des Vereins, die streng darauf achteten, dass kein „Zivilist“ die Bahnen der ankommenden Noch-Bundesligaspieler kreuzte, die wohl zum sonntäglichen Sondertraining verdonnert worden waren. Ich hätte die Kerle dazu verdonnert, sich das Spiel ihrer B2 anzusehen. Die zeigte nämlich wie Fußball gespielt wird und führte die Preussen regelrecht vor. Letztere konnten gar nicht so schnell gucken, wie eine kompakt auftretende Gladbacher Mannschaft von Verteidigung auf Angriff umschaltete, mit schnellem präzisem Zuspiel das Mittelfeld überbrückte und unsere Abwehr einfach überrannte. Dabei spielten unsere Jungs in den ersten zwanzig Minuten sehr gut mit und erarbeiteten sich durchaus Chancen und unter den Zuschauern machte sich sogar Optimismus breit, hier mehr holen zu können als geglaubt. Aber statt an sich zu glauben, gaben die Jungs bereits, als hätte man einen Hebel umgelegt, nach dem 1:0 komplett auf. Und von diesem Zeitpunkt an spielten die Borussen gegen einen mental toten Gegner… das ist es, was einen außen stehenden Sportsmann, betroffen macht und was ich als „denkwürdig“ bezeichne. Und die Gladbacher waren nicht etwa nach dem Halbzeitstand von 5:0 zufrieden und schalteten einen Gang zurück … nein, die spielten mit vollem Engagement weiter, bis zum bitteren Ende … die wollten nun nicht nur gewinnen, die wollten ein zweistelliges Ergebnis … 10:0! Fazit: Jungs, ihr seid derzeit euer härtester Gegner. Wenn ihr euch jetzt aufgebt, statt euch zu fangen und bis zum Ende der Saison konzentriert, engagiert und mit Spaß bei der Sache zu sein, dann schadet ihr euch selbst, dann nehmt ihr euch Erfahrungen, die ihr benötigt, um gut in die nächste Saison zu starten … dann reiben sich eure Konkurrenten, die vielleicht einen Schritt weiter sind als ihr, die Hände. Denn die warten auch auf ihre Chance und profitieren von eurer Schwäche! Begreifen und umsetzen … jetzt!
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| 25.02.2007 Spielbericht |
| 25.02.2007 Meisterschaftsspiel
SG Hackenberg - KTSV Preussen 3:2 (1:0)
Mit knapp 100 Kilometern hatten die Rothosen heute wohl die weiteste Wegstrecke zurückzulegen, bevor der Schiedsrichter um punkt 11 Uhr anpfiff. Und, das sei vorweggenommen, die Zuschauer erlebten eine zerfahrene Partie auf unterem Niveau. Es war das Duell zweier Abstiegskandidaten, da gibt es nichts zu beschönigen. Zu Beginn spielten unsere Jungs druckvoll auf, allerdings litt das Mittelfeld an Ideenlosigkeit und der Sturm an einer deutlichen Abschlussschwäche und dem letzten entschlossenen Zug zum Ball. Die Hackenberger präsentierten sich zwar nicht viel besser, nutzten aber ihre Chancen konsequenter und würgten in der 35. Minute das Leder, nach einer von links getretenen Ecke und Durcheinander im Torraum, über die Linie. Mit dem 1:0 ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte bestimmten vor allem Abstimmungsprobleme in der Abwehr und im Mittelfeld das Bild unserer Mannschaft, was die Hackenberger in der 50. Minute zum 2:0 nutzten. Hinzu kam, dass sich bei unseren Jungs Frust breit machte, der sich in gegenseitiger Anmache und Gemeckere gegenüber dem Schiedsrichter entlud. Gelbe Karten und Zeitstrafen waren die Folge. Wozu die Mannschaft in der Lage sein kann, wenn sie sich aufs Fußball spielen konzentriert, zeigte sie leider nur eine gute viertel Stunde lang. In der 55. Minute gelang Enes, nach gekonntem Zuspiel von Saman im Sechzehner, der Anschlusstreffer. Und in der 69. Minute profitierte Jan von einem Abpraller und verwandelte zum 2:2. Enttäuschend, dass bereits im Gegenzug, drei Minuten später, Hackenberg zum 3:2 Endstand traf. Fazit: Und wieder wäre mehr drin gewesen, jedoch lässt sich ein Fußballspiel nicht auf eine viertel Stunde reduzieren. Sorge muss der Frust machen, der derzeit um sich greift. Sollte Fußball nicht in erster Linie Spaß machen, Jungs? Und wenn ihr so hoch spielt kommt auch noch eine Portion Anstrengung hinzu. Also vergesst mal schnell euren Frust, und spielt nicht gegeneinander sondern miteinander und macht das, was ihr eigentlich ganz gut könnt: endlich wieder Fußball spielen! Wir karren euch nur deshalb durch halb Nordrhein-Westfalen, weil wir an euch glauben. Glaubt ihr also auch an euch!
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| 16.02.2007 Spielbericht |
| 16.02.2007 Freundschaftsspiel
KFC Uerdingen B2 - KTSV Preussen B1 1:11 (0:5)
Die Preussen nutzten das spielfreie Wochenende zu einem Trainingsspiel gegen den KFC Uerdingen. Man traf am frühen Abend auf dem Aschenplatz an der Violstraße, im Schatten der Grotenburg, aufeinander. Der KFC trat mit seiner B2 an, die durch einige B1-Spieler verstärkt wurde. In der Anfangsphase hatten unsere Jungs einige Abstimmungsprobleme, was aufgrund des Fehlens von 5 Stammspielern (Kreisauswahltraining) nicht verwunderte. Schließlich fand man aber immer besser ins Spiel und so konnten die Preussen bereits die erste Halbzeit mit 5:0 für sich verbuchen. In der zweiten Halbzeit ging das „Schützenfest“ dann weiter. Und am Ende stand es 1:11, ein wahrhaft närrisches Ergebnis. Der Trainer, Hans Schmitz, war sowohl mit der Laufbereitschaft seiner Spieler, als auch mit der Umsetzung seiner taktischen Anweisungen hoch zufrieden. Die Neulinge Max und Niklas kamen zu ihrem ersten längeren Einsatz und haben sich sehr ordentlich in die Mannschaft eingegeben. Für einen durchaus positiven Akzent sorgte auch Latif, der auf ungewohnter Position im rechten Mittelfeld spielte. Vor der Abwehr und im Mittelfeld überzeugte Giulio. Die Torschützen waren: 3x Saman, 3x Steffen, 2x Enes, 2x Mahmut und 1x Yasin. Fazit: Ein solches Spiel muss Hunger auf mehr machen. Gelingt es euch weiterhin die Vorgaben eures Trainers umzusetzen, kann das der Beginn eines Aufwärtstrends sein, der euch in der Liga erheblich weiter bringt. Nehmt den positiven Schwung mit nach Hackenberg!
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| 11.02.2007 Spielbericht |
| 11.02.2007 Meisterschaftsspiel
KTSV Preussen - Fortuna Düsseldorf 0:5 (0:1)
Große Ereignisse werfen ihre Busse voraus … und schön anzusehen war er, der Luxusliner, mit dem der Tabellen Erste aus Düsseldorf angereist war. Alles andere als schön waren allerdings die Platzverhältnisse. Der Aschenplatz stand wegen des Dauerregens komplett unter Wasser (unbespielbar), und auch der Rasenplatz sah nicht viel besser aus. Dennoch pfiff der Schiedsrichter zur „Schlammschlacht an Hubert Houben“ an. Zunächst schien es, dass die Preussen mit den Platzverhältnissen, die man als Ansammlung keiner Seen und Morastlöcher bezeichnen könnte, besser zu recht kamen als die Gäste. Und so erarbeiteten sie sich in den ersten Minuten durchaus Torchancen, die mangels Verwertung aber nichts Zählbares hervor brachten. Stattdessen stand die Glücksgöttin „Fortuna“ in der 14. Minute persönlich hinter ihren Düsseldorfern. Nach einem im Schlamm hängen gebliebenen Preussen -Pass im Mittelfeld, eroberte Fortuna den Ball und schoss ein zum 0:1 –Halbzeitstand. Entscheidend für die zweite Hälfte war, dass unsere Jungs häufig sehr tief (der Boden zehrte an den Kräften) und sehr weit vom Gegner entfernt standen und so ein über das andere Mal schlichtweg überrannt wurden, bevor sie selbst im rutschigen Morast Tempo aufnehmen konnten. Das 0:2 in der 44. und das 0:3 in der 48. Minute waren die Folge. Doch auch nach diesem Spielstand war von Aufgabe nichts zu sehen. Die Preussen kämpften um jede Tasse Schlamm (normalerweise: „um jeden Zentimeter Boden“), was ihnen hoch an zu rechnen ist. Es haperte aber immer wieder am Abschluss, sodass bei allen Bemühungen leider auch keine Ergebniskosmetik zustande kam. Umso konsequenter nutzte die Fortuna ihre Chancen, in der 67. zum 0:4 und in der 76. Minute zum 0:5 –Endstand. Unserem starken und hervorragend mitspielenden Torwart, Thorsten, war bei keinem Gegentor ein Vorwurf zu machen. Mit seiner Leistung verhinderte er eine wesentlich höhere Niederlage. Fazit: Mit unserer weiterhin stark ersatzgeschwächten Mannschaft war leider nicht mehr drin. Regenerieren über die Karnevalstage ist angesagt (also mit einem einfachen, statt einem dreifachen „Helau“ feiern), damit am übernächsten Sonntag in Hackenberg wieder mal Punkte aufs Konto kommen. Kopf hoch, Jungs. Da geht noch was!
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| 04.02.2007 B1 Vierter bei Stadtmeisterschaft |
| 07.01.2007 und 04.02.2007
Hallenstadtmeisterschaft der B -Junioren
In der Vorrunde der Hallenstadtmeisterschaften trafen die Preussen zunächst auf die Jungs von Union, die eine starke Leistung ablieferten und unsere Mannschaft mit 3:1 besiegten. Man war nicht mit dem nötigen Ernst bei der Sache. Das änderte sich allerdings in den Folgespielen deutlich. Bockum wurde mit 5:2 geschlagen und gegen Verberg-Gartenstadt gelang ein 4:0. Das reichte, um in die Endrunde zu gelangen. Am 04.02.2007 trafen die Preussen dann, noch ziemlich geschlaucht vom Meisterschaftsspiel am Mittag, eine gute Stunde vor Turnierbeginn, in der Halle ein. Dort durften die ausgehungerten Spieler, Trainer und Eltern, die seit 08:30 Uhr unterwegs waren, dann von der ausgezeichneten Restauration vor Ort profitieren. Da blieb doch zuhause gerne mal die Küche kalt. Im ersten ihrer drei Ausscheidungsspiele lag den Jungs wohl noch ein wohliges Sättigungsgefühl im Magen und sie starteten mit einer Niederlage (2:3) gegen die stark aufspielende Hülser Truppe in die Endrunde. Gegen Fischeln erlebten die Zuschauer dann packende 15 Minuten und einen 3:2 Sieg für unsere Jungs. Wesentlich deutlicher entschieden die Preussen das Spiel gegen Spiel -Sport für sich. Mit einem 7:0 erreichten sie schließlich als Zweiter ihrer Gruppe das Halbfinale. Dort ging es dann gegen Bayer, die das Spiel mit 4:1 für sich entschieden … zu sehr hatte der Tag an den Kräften unserer Spieler gezehrt. Daher musste die Mannschaft auch im Spiel um den 3. Platz, nach kampfbetontem Auftritt, dem KFC einen knappen Sieg überlassen. Der gewann mit 3:2. Mit dem vierten Platz konnten wir dennoch zufrieden sein. Verdienter Turniersieger wurde Bayer. Sie schlugen im Endspiel die Hülser, die insgesamt mit einer überzeugenden Turnierleistung aufwarten konnten, mit 4:2. Und hier noch die Torschützen des KTSV Preussen. Es trafen im gesamten Turnier: Giulio 7x, Mahmut 6x, Yasim 3x, Dominik 2x, Enes 2x, Saman 2x, Shafak 2x, Lukas und Steffen jeweils 1x. Glückwunsch! Fazit: Ein gelungenes Turnier. Großes Kompliment an die Turnierleitung und -organisation des VfR Fischeln!
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| 04.02.2007 Spielbericht |
| Meisterschaftsspiel BV 04
Düsseldorf - KTSV Preussen 8:4 (3:1)
Auf rutschigem Kunstrasen ging es am Sonntag gegen den Tabellen Elften aus Düsseldorf. Die Preussen, das auswärtsschwächste Team der Liga, wollten hier punkten, obwohl sie krankheits- und verletzungsbedingt wieder nicht mit der stärksten Aufstellung antreten konnten. Sie spielten beherzt auf, fingen sich aber durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr bereits nach 5 Minuten das erste Tor ein. Umso bemerkenswerter war dann im Gegenzug der Ausgleichstreffer. Ein wunderschöner langer Pass, den Tim S. mit in den Lauf nahm und zum 1:1 verwandelte. Bis zur 25. Minute sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel auf beiden Seiten. Nach einer Ecke gelang den langen Kerls aus Düsseldorf allerdings dann per Kopf das 2:1, und nach weiteren 6 Minuten das 3:1. Halbzeit. Die zweite Halbzeit sollte es dann in sich haben. Zunächst gelang den Düsseldorfern in der 48. Minute das 4:1 und jeder glaubte, nun sei die Niederlage der Krefelder besiegelt. Die aber meldeten sich in einer furiosen Aufholjagd zurück. In der 55. Minute nutzte Giulio die Schwäche des gegnerischen Keepers und knallte das Leder aus ca. 16 Metern, durch die Abwehrreihen aufs Tor. Drin, 4:2! Ein Ruck ging durch die Mannschaft und nur 5 Minuten später hämmerte Mahmut das Leder aus etwa gleicher Position auf Tor. Nur noch 4:3! Begeisterung auf den Rängen! Als dann in der 63. Minute Mahmut zum 4:4 ausglich, waren die Zuschauer komplett aus dem Häuschen. Nur wenige Minuten später hatten unsere Jungs wieder eingelocht, allerdings bremste die zweifelhafte Abseitsentscheidung des Schiris, jäh die Euphorie im Publikum … und diese Szene sollte wohl auch Spiel entscheidend sein. Im Gegenzug gelang nämlich in der 68. Minute den Düsseldorfern das 5:4. Dem unbändigen Einsatz bis zum Ausgleich, mussten unsere Jungs nun Tribut zollen. verletzungs- und konditionsbedingte Auswechslungen waren die Folge und nagten an der Ordnung im Team. Zusätzlich musste weiter auf gemacht werden, was die taktisch und moralisch diszipliniert auftretenden Düsseldorfer eiskalt nutzten. Und so ging es im Fünf -Minuten-Takt weiter mit den Toren … allerdings gegen die Preussen … Endstand siehe oben. Fazit: Unsere Jungs haben streckenweise begeisterungswürdigen Fußball gespielt. Auf den neuen Trainer (früher Co -Trainer), Hans Schmitz, kommen zwar harte Zeiten zu aber keine unlösbaren Aufgaben. Lasst erst mal wieder alle fit sein, dann führt der Weg geradewegs aus dem Tabellenkeller heraus. Denn ein Blick auf die Tabelle zeigt, da unten geht es ganz schön eng zu, da ist noch alles drin. Haut rein Jungs und zeigt der Liga, was ihr drauf habt!
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| 28.01.2007 Spielbericht |
| Meisterschaftsspiel KTSV
Preussen - Wuppertaler SV 0:5 (0:3)
Nach intensiver Vorbereitung in der Winterpause trafen die Preussen heute auf den Tabellen Sechsten aus Wuppertal. Von Beginn an wehte ihnen ein eiskalter Wind ins Gesicht, was sowohl wörtlich als auch sprichwörtlich zu verstehen ist: Bereits in der 5. Spielminute lochten die Wuppertaler nach einem Riesendurcheinander im Sechzehner zum 0:1 ein. Und dabei waren unsere Jungs durchaus erwatungsvoll in die Partie gestartet und wirkten zunächst auch recht entschlossen. Was dann aber auf heimischer Asche folgte, konnte einem schlichtweg die Sprache verschlagen, weshalb ich mich im weiteren Verlauf kurz fassen werde: 0:2 nach 22 Minuten, die Folge eines im Mittelfeld vertändelten Balles, symptomatisch besonders für das Spiel der ersten Hälfte. Das 0:3 folgte in der 36. Minute. Ein Wuppertaler Spieler hatte sich kraftvoll durchgetankt und verwandelt. Halbzeitpause! Danach erlebten die Zuschauer eine Mannschaftsaufstellung, die zumindest an die erfolgreiche Aufstellung gegen Kapellen erinnerte, an den Geist von Kapellen konnten die Spieler aber nicht mehr anknüpfen. Das Debakel nahm seinen Lauf: 0:4 in der 47. Minute, 0:5 Endstand in der 72. Minute … und Schluss … Gott sei Dank! Fazit: Wohl die bislang schwächste Vorstellung aller Beteiligten. Dass das Spiel verloren wurde ist nicht tragisch, wohl aber die Art wie es verloren wurde! Der Winterschlaf ist vorbei, wach werden ist angesagt. Also los jetzt, ihr habt ’s doch drauf!
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